Wie schwanzlastig ist Sigmaringen?
Wer in Sigmaringen spazieren geht, läuft vor allem über Männer. Auf jede Frau kommen 10,8 Männer. Im Vergleich liegt im breiten deutschen Mittelfeld – schwanzlastiger als 54 % aller Gemeinden.
- Straßen, Wege, Plätze
- 318
- nach Menschen benannt
- 59
- nach Männern
- 54
- nach Frauen
- 5
- Verhältnis
- Auf jede Frau kommen 10,8 Männer.
- Rang im Landkreis Sigmaringen
- 15 von 24
- Einwohner
- 16.756
Wer hat den Längeren?
Sigmaringen im Vergleich – je länger der Zollstock, desto schwanzlastiger.
Schwanzvergleich starten mit Brackenheim, Eggenstein-Leopoldshafen, Blaustein, Breisach am Rhein oder einem Ort Ihrer Wahl.
Lage im Kreis Sigmaringen
Wo steht Sigmaringen?
Alle 1.871 Gemeinden mit mindestens 25 nach Menschen benannten Straßen nach ihrem Index. Die gelbe Nadel ist Sigmaringen – links davon (Petrol) die weniger schwanzlastigen, rechts die schwanzlastigeren.
Frauen auf dem Schild – die vollständige Liste
5 Straßen sind in Sigmaringen nach Frauen benannt:
- Elsa-Neumann-StraßeElsa Neumann
- Fürstin-Margarete-StraßeFürstin Margarete
- JosefinenstraßeJosefine, Vorname oder Kaiserin Josephine
- Lisa-Heyman-StraßeLisa Heyman
- Marie-Curie-StraßeMarie Curie
Die Herrenriege
Die häufigsten männlichen Namensgeber.
- Leopold, Herrscher2×
- Karl (Vorname)2×
- Fürst Wilhelm1×
- Gustav Schwab1×
- Heiliger Fidelis1×
- Georg Zimmerer1×
- Josef (Vorname)1×
- Karl Anton1×
- Fürst Friedrich Wilhelm1×
- Anton (Vorname)1×
Die Damenriege
Die häufigsten weiblichen Namensgeberinnen.
- Fürstin Margarete1×
- Elsa Neumann1×
- Josefine, Vorname oder Kaiserin Josephine1×
Marie Curie1×- Lisa Heyman1×
Stufe 4 von 4
Schwanzlastig
Auf jede Frau kommen mehr als fünf, oft zehn und mehr Männer. Das ist in Deutschland leider der Normalfall: Straßen wurden lange nach Kaisern, Kanzlern und Komponisten benannt – und die waren eben Männer. Im Extremfall schlägt das Heck schon beim Start auf der Piste auf.
Gezählt wurden 318 verschiedene Straßen-, Weg- und Platznamen aus OpenStreetMap. Bei 59 davon ist erkennbar, dass sie nach einem Menschen benannt sind; nur diese zählen für den Index. Straßen wie „Lindenweg“ oder „Bahnhofstraße“ bleiben außen vor. So misst die Prüfstelle.